Die Zahnärzte halten es für normal, Zähne bei ihren Patienten zu extrahieren und diese Regionen dann „abheilen“ zu lassen, was nichts Anderes bedeutet, als dass die Papille, das Zahnfleisch und der umliegende Knochen kollabiert und somit das ästhetische Erscheinungsbild unwiderruflich deutlich geschädigt wird.

Es ist erstaunlich, dass sich dies die Patienten immer noch hinnehmen und Zahnärzte bislang noch nicht dafür zur Rechenschaft gezogen wurden, da in diesen Fällen die Patienten über die irreversiblen Nachteile meist nicht aufgeklärt werden. Das Prinzip der „Körperlichen Unversehrtheit“ wird hierbei vernachlässigt und die Patienten müssen massive Verluste an Ästhetik und Knochenvolumen hinnehmen mit der häufigen Notwendigkeit eines späteren Knochenaufbaus. Denn die Papille, die Gingiva und auch der Knochen kollabieren nach einer konventionellen Extraktion unweigerlich und führen den Patienten in eine „Sackgasse“.

Diese irreversiblen Nachteile können nur durch eine Sofortimplantation verhindert werden, wobei Zirkoniumdioxid als Implantatmaterial deutlich besser abschneidet als Titan: Es ist nicht nur neutral und biokompatibel und dadurch weniger anfällig für Infektionen, sondern kann im oberen Bereich, der sog. Tulpe, welche aus dem Zahnfleisch tritt, voluminöser gestaltet werden, da die umgebende Gingiva dort anwächst, den Hohlraum abdichtet und durch das Anwachsen an die Keramik wiederum gestützt und im Volumen erhalten wird.

Die Natur als Vorbild: Jede Rille, Furche und Verstärkung hat ihre Funktionalität und Berechtigung.